Einkochtöpfe
Einkochen ist wieder in Mode gekommen in den deutschen Küchen. Im Vergleich zu unseren Großmüttern, die beim Einkochen noch harte Arbeit leisten mussten, haben sich durch die neuen Einkochtöpfe aber deutliche Verbesserungen und mehr Komfort beim Einkochen ergeben. Natürlich existieren die großen und einfach gestalteten Einkochtöpfe noch, in die Weckgläser einfach hineingestellt werden und die dann auf der Herdplatte oder Gasflamme stehend das Weckgut haltbar macht. Nachteilig bei so einem Einkochtopf ist, dass sämtliche Arbeiten manuell verrichtet werden müssen und dass auch die Garzeit des Weckgutes genau beobachtet werden muss.
Der elektrische Einkochtopf mit Auslaufhahn
Vorteilhafter und praktischer sind Einkochtöpfe, die elektrisch arbeiten. Diese werden auch mit Wasser und Weckgläsern befüllt, arbeiten dann aber automatisch und elektrisch. Das heißt, dass weder die Gartemperatur noch die Garzeit für das Weckgut kontrolliert werden müssen. Somit übernimmt der Einkochtopf mit Auslaufhahn durch eine integrierte Zeitschaltuhr sowie Thermometer all diese Aufgaben vollautomatisch. Einzige Arbeiten sind hier noch Vorbereitung und Einfüllen des Gargutes sowie die anschließende Entnahme der Weckgläser.
Gute Einkochtöpfe sind sowohl im niedergelassenen Fachhandel als auch im Internet erhältlich. Um möglichst das richtige Gerät für den eigenen Bedarf zu finden, eignen sich Erfahrungsberichte von Nutzern, die sehr aufschlussreiche Informationen über die praktische Handhabung des Einkochtopfes liefern - die dann auch durchaus von den Informationen des Herstellers abweichen können. Sehr empfehlenswert können auch beim Einkochtopf die Modelle sein, die von No-Name-Elektrogeräteherstellern aus Deutschland auf den Markt gebracht werden.
In der praktischen Nutzung und auch in der Sicherheit stehen diese Einkochtöpfe den Markenmodellen in nichts nach. Lediglich ein günstigerer Anschaffungspreis ergibt sich daraus, dass auf den Markennamen verzichtet wurde. So lässt sich der Einkochtopf des preiswerten Elektrogeräteherstellers - der übrigens auch im Innern mit Markentechnik arbeitet - schon für rund 60 bis 70 Euro erstehen. Namhafte Markengeräte wie z.B. Kochstar, Westfalia und Severin liegen hier im Preisgefüge zwischen 100 und 150 Euro. Der durchschnittliche Einkochtopf fasst übrigens etwa 27 Liter, was 10 Einmachgläsern mit einem Liter Fassungsvermögen in der Kapazität entspricht.